Amanogarnelen (Caridina multidentata) gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Süßwassergarnelen überhaupt. Ihren Namen verdanken sie dem berühmten Aquascaper Takashi Amano, der die Tiere erfolgreich zur natürlichen Algenkontrolle in Aquarien eingesetzt hat.

Die friedlichen Garnelen sind deutlich größer als viele Zwerggarnelen und eignen sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Aquarianer. Besonders ihre Fähigkeit, Algen und Futterreste zu verwerten, macht sie zu wertvollen Helfern im Aquarium.

Auf dieser Seite findest du alle wichtigen Informationen rund um Amanogarnelen sowie hilfreiche Tipps aus der Praxis.

Warum Amanogarnelen so beliebt sind

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Hervorragende Algenfresser
Amanogarnelen helfen dabei, Algenbeläge und Futterreste im Aquarium auf natürliche Weise zu reduzieren.
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Ideal für Gesellschaftsaquarien
Amanogarnelen lassen sich mit vielen friedlichen Fischen, Schnecken und Zwerggarnelen vergesellschaften.
Friedliche Aquarienbewohner
Perfekt für Gesellschaftsaquarien und die Vergesellschaftung mit anderen friedlichen Wirbellosen.

Haltung und Einrichtung

Amanogarnelen gelten als unkomplizierte und robuste Aquarienbewohner. Bereits Aquarien ab etwa 54 Litern bieten ausreichend Platz für eine kleine Gruppe.

Da Amanogarnelen sehr gesellig sind, solltest du mindestens 6 bis 10 Tiere gemeinsam halten. In Gruppen zeigen sie ein deutlich natürlicheres Verhalten und sind wesentlich aktiver.

Wichtig sind stabile Wasserwerte, ausreichend Versteckmöglichkeiten sowie eine gute Sauerstoffversorgung. Besonders Pflanzen, Moose und Wurzeln werden von Amanogarnelen gerne genutzt.

Die richtigen Wasserwerte

Amanogarnelen sind anpassungsfähig und kommen mit einem breiten Spektrum an Wasserwerten zurecht.

  • Temperatur: 20 -28 °C
  • pH-Wert: 6,0–8,0
  • GH: 5–20
  • KH: 2–12

Wichtiger als perfekte Zahlen sind stabile Bedingungen ohne starke Schwankungen.

Ernährung

Amanogarnelen sind Allesfresser und ständig auf Futtersuche. Sie fressen Algenbeläge, Biofilme, abgestorbene Pflanzenreste und Futterreste.

Trotz ihrer bekannten Vorliebe für Algen sollten Amanogarnelen zusätzlich hochwertiges Garnelenfutter erhalten. Ergänzend eignen sich Gemüse wie Zucchini, Spinat oder Brennnesselblätter.

Eine abwechslungsreiche Ernährung sorgt für gesunde Tiere und unterstützt Häutung sowie Wachstum.

Vergesellschaftung

Amanogarnelen lassen sich hervorragend mit vielen friedlichen Aquarienbewohnern vergesellschaften.

Besonders gut geeignet sind:

  • Neocaridina Zwerggarnelen
  • Rennschnecken
  • Geweihschnecken
  • Muscheln
  • friedliche Nano-Fische

Auf größere oder räuberische Fischarten sollte verzichtet werden, da diese Garnelen stressen oder sogar fressen können.

Vermehrung

Die Vermehrung von Amanogarnelen unterscheidet sich deutlich von vielen Zwerggarnelen.

Die Larven benötigen nach dem Schlupf Brackwasser, um sich erfolgreich entwickeln zu können. Eine Vermehrung im normalen Süßwasseraquarium gelingt daher in der Regel nicht.

Für die meisten Aquarianer bedeutet dies, dass Amanogarnelen zwar Eier tragen können, Nachwuchs jedoch meist nicht auf natürliche Weise im Gesellschaftsaquarium aufwächst.

Häufige Fehler bei der Haltung

  • Zu kleine Gruppenhaltung
  • Zu wenig zusätzliche Fütterung
  • Starke Schwankungen der Wasserwerte
  • Vergesellschaftung mit räuberischen Fischen
  • Fehlende Versteckmöglichkeiten nach der Häutung

Wer diese Fehler vermeidet, wird lange Freude an gesunden und aktiven Amanogarnelen haben.

Häufige Fragen zu Amanogarnelen

Können sich Amanogarnelen im Aquarium vermehren?

Die Larven benötigen Brackwasser zur Entwicklung. Eine Vermehrung im normalen Süßwasseraquarium gelingt daher meist nicht.

Wie viele Amanogarnelen sollte ich halten?

Für ein natürliches Verhalten empfehle ich mindestens 6 bis 10 Tiere. Größere Gruppen sind meist aktiver und weniger scheu.

Fressen Amanogarnelen wirklich Algen?

Ja. Amanogarnelen gehören zu den besten natürlichen Algenfressern im Süßwasseraquarium und helfen dabei, Algenbeläge zu reduzieren.

Hallo, ich bin Daniel